Geschichte der Kreditkarte

Entstehung der Kreditkarte

Der Begriff Kreditkarte tauchte erstmals im Jahr 1887 auf - und zwar in einem Science-Fiction Roman von Edward Bellamy. Dieser hatte schon damals eine für seine Zeit fiktive Vorstellung von einem komplexen Zahlungsstrom, der ohne Bargeld funktionierte und sich zwischen Bank, Kunde und Zahlungsempfänger abspielte. Die Kreditkarte in dem Roman von Edward Bellamy bestand damals jedoch auf einem Stück Pappe, dass nach jedem Zahlungsvorgang kleiner wurde, weil immer ein Stück davon abgeschnitten wurde. Die ersten realen Kreditkarten bestanden aus Metall. Ein weiteres Unternehmen, das Kreditkarten aus Metall herausgab, war die "General Petroleum Corporation". Banken hatten damit allerdings nichts damit zu tun.

Vergleich der Kreditkarten:



Eine schöne Geschichte steckt auch hinter dem Ursprung der Kreditkarten des Diners Clubs. Es war nämlich so, dass deren "Erfinder", der New Yorker Geschäftsmann Frank McNamara, sein Portemonnaie vergessen hatte und so ein Geschäftsessen nicht bezahlen konnte. Einige Monate nach diesem peinlichen Ereignis - der in der Bankenwelt auch als "das erste Abendmahl" bezeichnet wird - gab es die erste Diners Club-Karte, die nach einigen weiteren Monaten bereits in mehr als zwei Dutzend Restaurants in New York akzeptiert wurden. 1951 - knapp 2 Jahre nach dem peinlichen Vorfall in einem New Yorker Restaurant - hatte der Diners Club schon 42.000 Mitglieder.

Heute sind Kreditkarten als Zahlungsmittel eigentlich gar nicht mehr wegzudenken. Will man beispielsweise im Internet etwas bestellen, so ist die Akzeptanz von Kreditkarten inzwischen weit verbreitet, und nicht selten die einzige Möglichkeit dort etwas zu kaufen.