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Ratenkredit - Antrag

Wer kennt die Situation nicht: Man bekommt ein unglaublich günstiges Schnäppchenangebot für eine Urlaubsreise, eine Wohnungseinrichtung oder ein Auto, aber das nötige Kleingeld dafür ist auf die Schnelle nicht zu bekommen. Damit diese Angebote einem aber nicht durch die Lappen gehen besteht die Möglichkeit einen Sofortkredit zu beantragen. Ein Sofortkredit wird meistens zügig und unkompliziert bearbeitet und nach Gewährung auf schnellstem Wege ausgezahlt. Wenn alle notwendigen Daten und Unterlagen vorliegen, beträgt der Zeitraum dafür in der Regel einige Tage. Der Sofortkredit ist ein Ratenkredit den man bei vielen Banken aber vor allem -und noch schneller- online beantragen kann. Vor Ort oder Online bekommt man nach Abfrage mehrerer Daten wie dem Arbeitsverhältnis oder der Gehaltshöhe direkt mitgeteilt, wie hoch die Raten und die Zinsbelastung ausfallen. Wer einen Vertrag online abschließen möchte kann dies bei vielen Banken tun. So braucht der Kreditnehmer bei den meisten Online-Kreditinstituten nur noch den online ausgefüllten Antrag ausdrucken, unterschreiben und mit den eventuell noch zusätzlich gewünschten Unterlagen zur Bank schicken. Der Sofortkredit ist ein Darlehen, bei dem die anfallenden Zinsleistungen nicht monatlich berechnet und belastet werden, sondern die Zinsen werden bereits zu Beginn der Finanzierung für die gesamte Laufzeit errechnet und der Kreditsumme aufgeschlagen. Dieser Betrag wird nun durch die Anzahl der Monate geteilt, die der Kredit laufen soll.

Vergleich Kredite

Je nach Bank beträgt die Laufzeit von Sofortkrediten meistens zwischen 12 und 84 Monaten. Da die Abwicklung von Sofortkrediten schnell und ohne großen bürokratischen Aufwand vor sich gehen, sind die Zinsen durch die Kostenersparnis recht niedrig. Ein wichtiger Vergleichsfaktor für Sofortkredite ist der effektive Jahreszins in dem alle Anfallenden Kosten, wie Abschlussprovisionen, Bearbeitungsgebühren einberechnet werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, für den lohnt sich zusätzlich noch der Abschluss einer Restschuldversicherung. Diese Versicherung deckt beim Sofortkredit Risiken wie Berufsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit oder Tod ab und kann häufig auf Wunsch mit in die monatlichen Raten einberechnet werden.

Ein höhrer Geldbedarf, der die eigenen Mittel übersteigt, kann schnell und problemlos durch einen Ratenkredit gedeckt werden. Insbesondere größere Anschaffungen wie der Kauf eines neuen Autos oder der Möbelkauf können auf diese Weise gut finanziert werden. Aber auch ein dauerhaft überzogenes Girokonto kann durch einen Ratenkredit wieder ausgeglichen werden, denn hier sind die Konditionen meistens weitaus günstiger als die Sollzinsen auf dem Konto. In solch einem Fall wird auch von Umschuldung gesprochen.

Wenn jemand einen Kredit aufnimmt, so leiht er sich das Geld bei einer Bank oder einem Kreditinstitut. Die geliehene Summe muss dann innerhalb eines vereinbarten Zeitraumes - der sogenannten Laufzeit - vollständig zurückgezahlt werden. Meistens geschieht dieses in Form von monatlichen Raten. Die Bank berechnet dafür, dass sie das Geld zur Verfügung stellt, Zinsen, die ebenfalls zu zahlen sind und in der Regel Bestandteil der monatlichen Raten sind. Hierbei spricht man vom Zinsanteil. Der restliche Teil der Monatsrate wird zur Tilgung des geliehenen Betrages genutzt, weshalb man dann auch vom Tilgungsanteil spricht. Durch die Zahlung der Zinsen bekommt das Kreditinstitut im Endeffekt einen höheren Betrag als den ursprünglich geliehenen zurück.

In erster Linie ist es eine Frage der persönlichen finanziellen Situation, ob ein Ratenkredit aufgenommen wird oder nicht. Unbedingt beachtet werden sollte beim Kreditangebot, dass die Höhe der zu zahlenden Raten nicht zu hoch ist und sie ohne Probleme vom laufenden Haushaltseinkommen bestritten werden können. Ist dieses nicht der Fall, kann es ratsam sein, eine längere Kreditlaufzeit in Betracht zu ziehen, wodurch sich der Ratenkredit insgesamt zwar etwas verteuert, die einzelnen Monatsraten aber geringer werden.

Eine immer wieder gestellte Frage ist die, wer überhaupt einen Ratenkredit beantragen und schließlich auch bekommen kann. Die Richtlinien für die Erteilung eines Kredites sind bei allen Banken und Kreditinstituten sehr strikt. Wer einen der folgenden Punkte nicht erfüllen kann, hat in der Regel keine Chance, allein einen Kredit bewilligt zu bekommen:

Der Antragsteller muss volljährig sein und einen festen Wohnsitz in Deutschland haben. Er muss über regelmäßige Einkünfte und meistens auch über einen festen Arbeitsvertrag verfügen. Die Schufa-Auskunft darf keine negativen Einträge ausweisen. Der Kreditnehmer muss das beantragte Darlehen aus eigenen finanziellen Mitteln zurückzahlen und finanzieren können. Außerdem ist ein Girokonto erforderlich, des Weiteren muss ein gültiges Ausweisdokument vorgelegt werden können. Wenn eine oder mehrere dieser Anforderungen vom Antragsteller nicht erfüllt werden können, ist es nach gängiger Annahmepraxis der Kreditinstitute so, dass ein Kredit nur dann bewilligt wird, wenn ein zweiter Kreditnehmer, der die Kriterien erfüllt, mit in den Kreditvertrag eingesetzt wird.






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