Krankenversicherung

Zusatz-Krankenversicherung abschliessen

Man unterscheidet die Krankenversicherung zwischen der gesetzlichen bzw. privaten Krankenversicherung. Die gesetzliche Krankenversicherung ist eine Pflichtversicherung. Gesetzliche Grundlage ist das Grundgesetz Artikel 20 sowie das fünfte Sozialgesetzbuch. Betroffen von der gesetzlichen Versicherungspflicht sind Erwerbstätige mit einem Einkommen unter einer gewissen Grenze sowie Personen die vom Staat eine Bezuschussung erhalten.

Wird die angesprochene Einkommensgrenze überschritten, so muss eine private Krankenversicherung abgeschlossen werden. Auch Selbstständige sowie Personen aus bestimmten Berufsgruppen können nur eine private Krankenversicherung abschließen. Privat versichern können sich alle Personen, welche nicht gesetzlich versicherungspflichtig sind, dazu gehören Angestellte sowie Arbeiter, Beamte und Freiberufler, deren Bruttoeinkommen jährlich mehr als derzeit 48.500 Euro beträgt. Diese können sich zwar auch freiwillig gesetzlich versichern, in der Regel ist jedoch eine Privatversicherung, insbesondere unter dem Aspekt der wesentlich besseren Leistungen, vorteilhafter.

Infos zur Krankenversicherung:

Bei der privaten Krankenversicherung muss der Versicherte in der Regel die Kosten selbst vorschießen, Beispiel hierfür sind die Apothekenkosten. Der Patient muss die Medikamente selbst bezahlen und kann anschließend die Rechnung bei der Versicherung einreichen, um den Betrag zurückerstattet zu bekommen. Anders ist es mit den ärztlichen Leistungen, diese werden in der Regel per Rechnung beglichen, was für den Versicherungsnehmer bedeutet, dass die vom Arzt ausgestellten Rechnungen bei der Versicherung eingereicht werden müssen. Die Versicherung überweist entweder direkt an den Arzt oder wie üblich an den Versicherungsnehmer, welcher anschließend mit der Versicherungssumme die Rechnung begleichen kann. Bei Krankenhausaufenthalten werden die Kosten in der Regel zwischen Versicherung und Leistungsträger direkt abgerechnet.

Die monatlichen Kosten für eine solche private Versicherung sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Sehr wichtig ist vor allem die gesundheitliche Vorgeschichte des Antragstellers. In der Regel holt sich die Versicherung Auskunft von der früheren Versicherung bzw. vom Hausarzt ein. Sollte zum Beispiel eine chronische Erkrankung festgestellt werden, so kann der Versicherungsbeitrag deutlich höher als üblich ausfallen. Des Weiteren ist natürlich das Alter des Versicherungsnehmers für die Beitragsberechnung ausschlaggebend. Zusätzlich können noch Faktoren, wie zum Beispiel die Höhe der Selbstbeteiligung bei Krankheit den Versicherungsbeitrag beeinflussen.

Empfehlenswert ist eine Recherche im Internet, es gibt zahlreiche Seiten, welche einen kostenlosen Versicherungsvergleich sowie einen Beitragsrechner zur Verfügung stellen. Lohnenswert ist vor allem der Vergleich der im Versicherungsvertrag enthaltenen Leistungen, oftmals lässt sich durch eine gründliche Recherche im Vorhinein eine Menge an Geld sparen.